Babyschwimmen in Graz

 

Babyschwimmkurse

Seit Jänner 2008 habe ich, Frau Petra Dunst in der Privatklinik Graz Ragnitz Babyschwimmkurse im hauseigenen Schwimmbecken angeboten.
Da das Schwimmbecken leider nicht mehr saniert wird, biete ich die Babyschwimmkurse seit April 2016 im Tauchturm in Graz/Seiersberg an.

Um mit den Babys einen möglichst reibungslosen und stressfreien Aufenthalt im Wasser zu erleben, bedarf es einiger Vorbereitungen:

Von Vorteil ist es, wenn die Kleinen schon vor der ersten Kurseinheit Bekanntschaft mit der „großen“ Badewanne zuhause gemacht haben.

Babys benötigen unbedingt eine gut abschließende Badehose.

Spezielle Babybadehosen sind im Fachhandel erhältlich, vorteilhaft sind auch die Schwimmwindeln.

Außerdem benötigen Sie folgende Dinge:

Badebekleidung, Badeschuhe, genĂĽgend HandtĂĽcher

Ihr Baby sollte ca. eine halbe Stunde vor Beginn des Aufenthalts im Wasser zum letzten Mal gegessen haben.

 

Warum sollte man mit seinem Kind an einem Babyschwimmkurs teilnehmen?

Babys sind während der Schwangerschaft und von Geburt an, an ein Leben im Wasser bereits bestens angepasst. Neugeborene Kinder kennen daher das Element Wasser bereits aus dem Mutterleib, deshalb sollte es auch die darauf folgende Zeit beim Babyschwimmen im Wasser mit Papa und Mama genießen können.

Alle Bewegungsabläufe welche sich im Wasser abspielen sind daher viel leichter zu vollziehen als außerhalb des Wassers.

Das Babyschwimmtraining stimuliert das gesamte zentrale Nervensystem, die Bewegungsfähigkeiten sowie die Sinnesfähigkeiten unserer Babys nehmen verstärkt zu, zusätzlich vermittelt es viele neue interessante Eindrücke und fördert so wiederum die frühzeitige zusätzliche geistige Aufnahmefähigkeit eines Kindes.

Beim Babyschwimmkurs werden die Schwimmmäuse nicht wirklich Schwimmen lernen, sondern eher spielerische Erfahrungen mit dem Element Wasser machen!

Die Schwimmmäuse müssen nichts lernen, sondern sollen eher Spaß mit den Eltern und den anderen Kindern im Wasser haben. Zusätzlich werden noch gymnastische Bewegungen eingebracht um die Koordinationsfähigkeit noch mehr zu fördern.

Nach der Schwimmeinheit sind die Babys auch ruhiger, entspannter und ausgeglichener.

 

Die allgemeinen Ziele des Babyschwimmens:

Die biologische Entwicklung z.B. wirksame Vorbeugung gegen Haltungsschäden.

Durch die fehlende Schwerkraft im Wasser kann das Baby seine Hände und Füße wesentlich leichter bewegen und fördert so das gesamte Zentrale Nervensystem welches wichtig für die Motorik und Körperkontrolle ist.

Die Eigenschaften des Wassers fördern auch einen frühzeitigeren Bewegungsdrang der Kinder. Im Wasser können Kinder sich durch das „Aufrecht“ halten viel besser austoben als außerhalb des Wassers. Sie fühlen sich dadurch auch Ebenbürtiger.

Der physikalische Druck des Wassers stimuliert und fördert zusätzlich die Atemfunktion.

Der Massageeffekt des Wassers fĂĽhrt zu einer Stimulation der Cutiviszeralen Wahrnehmung (Babys nehmen besonders viele Reize ĂĽber ihre Haut auf).

Die natürlichen Abwehrkräfte werden durch das Babyschwimmen ebenfalls gefördert.

Auf den Händen der Eltern oder durch den Einsatz von Schwimmhilfen koordiniert das Baby sein Gleichgewichtsgefühl viel besser als außerhalb des Wassers.

Der intensive Kontakt zwischen Mutter und Kind im Wasser fördert zusätzlich die emotionale Bindung. (Das Vertrauen zueinander wird noch viel intensiver)

Das Baby wird spielerisch mit dem Element Wasser vertraut. (Babys haben keine angeborene Angst vor dem Wasser – sie sind ja schließlich 9 Monate im Fruchtwasser herangewachsen)

 

Ab wann können Kinder wirklich Schwimmen?

Wirklich schwimmen lernen kann ein Kind nach Expertenmeinung von Sportwissenschaftlern erst ab ca. 3 Jahren, wenn es sich bewusst durch erlernte Bewegungen ĂĽber Wasser halten kann.

Ein Kind, welches schon sehr früh und regelmäßig im Wasser war, wird es wahrscheinlich schneller lernen. Das Babyschwimmen ist kein richtiger Schwimmkurs sondern eher eine sehr gute Vorbereitung auf das spätere richtige Schwimmen lernen.

 

Was ist der Atemschutzreflex?

Babys haben einen so genannten Atemschutzreflex welcher ihnen die Möglichkeit gibt, unterzutauchen ohne dabei Wasser zu schlucken. Die Kinder haben beim Tauchen-Üben sehr schnell heraußen, wie es geht. Dieser Atemschutzreflex geht aber ab dem 6 Monat bei Nichtbabyschwimmer langsam verloren.

Bei größeren Kindern lässt sich dieser Atemschutzreflex genauso wieder Einüben, wobei aber Kinder ab einem gewissen Alter von sich aus oft schon gerne kurz untertauchen (z.B. beim Springen ins Wasser) und selbst herausfinden, wie man die Luft anhält.

 

Wie sind die Einheiten beim Babyschwimmkurs aufgebaut?

Es handelt sich um einen aufbauenden Kurs, beginnend mit Wassergewöhnung, Gewöhnung an die fremde Umgebung und die vielen neuen Gesichter. Bestimmte Grifftechniken werden gezeigt und mit spielerischen Übungen verbunden. Schwimmnudeln und kleine Schwimmbretter kommen ebenfalls zum Einsatz.

Die Übungen werden von Einheit zu Einheit gesteigert. Erstes kurzes Untertauchen ab der dritten Einheit. Steigerung bis zum „frei Schwimmen“ unter Wasser.

Es gibt auch die Möglichkeit eines Fotoshootings durch eine Fotografien beim Tauchen.

 

Voraussetzungen fĂĽr das Babyschwimmen

Kinder ab der 12. Lebenswoche können am Babyschwimmen teilnehmen, wenn sie keine Infekte haben und die Nasenatmung nicht behindert ist.

Das Kind sollte altersgemäß entwickelt sein; Schluck-, Husten- und Niesreflex müssen vorhanden sein.

 

Voraussetzungen fĂĽr die Eltern

Eltern, die ihr Kind zum Babyschwimmen begleiten, sollten sich sicher im brusttiefen Wasser (1,50m) bewegen können.

 

Kann ich mein Kind aufs Babyschwimmen vorbereiten?

Nehmen sie Ihr Kind zuhause gelegentlich mit in die Badewanne, damit sich das Kind von vornherein mit dem Element Wasser vertraut machen kann. Babys welche öfters zuhause mit den Eltern in der Badewanne planschen und spielen, haben weniger Angst.

Die Badetemperatur sollte aber 36° nicht überschreiten!!!

Was ist mitzubringen?

Badebekleidung und Handtuch fĂĽr Mutter/Vater und Kind sowie Badeschuhe welche aus SicherheitsgrĂĽnden gegen die Rutschgefahr und der Hygiene getragen werden sollen.

Die Badehose fĂĽr das Kind kann eine Schwimmwindel (Einwegwindel) oder eine spezielle Baby-Badehose sein.

Das wichtigste dabei ist auf jeden Fall die gute Passform, das heiĂźt, dass der Bund an der Taille und an den Beinen eng abschlieĂźen sollte!

 

Das Kind darf nicht ins Wasser, wenn es…..

• Entzündungen in Ohren oder Augen

• Durchfall

• Pilzerkrankungen

• ansteckende Krankheiten

• Fieber hat oder

• gerade geimpft wurde!!!!

 

Achten Sie auf die Signale Ihres Kindes während der ersten Kursstunden!

Wenn es beginnt, sich unwohl zu fühlen, ist es Zeit, das Wasser zu verlassen. Bei kleinen Säuglingen kann das schon nach 15-20 Minuten der Fall sein, bei größeren ist es wahrscheinlich schwieriger, sie am Ende der Kursstunde überhaupt aus dem Wasser zu bekommen.

 

Wer darf alles mitkommen?

Die Teilnahme ist für jeweils ein Elternteil vorgesehen, der zweite Elternteil des Kindes darf gerne mitkommen und – sofern genug Platz ist – auch mit ins Wasser. Weitere Zuschauer (wie Oma oder Opa z.B. zum fotografieren) sind jederzeit herzlich willkommen. Bei Zwillingen erhält eines der beiden Geschwister 20 Euro Ermäßigung auf den Kurspreis.

 

Darf man Fotografieren?

Fotos dürfen im Kurs natürlich gerne gemacht werden. Dabei gilt aber folgende Vereinbarung: Alle Kursteilnehmer sind prinzipiell damit einverstanden, dass andere Eltern und Angehörige Fotos machen. Wer damit nicht einverstanden ist, muss dies bitte bei Kursbeginn unbedingt den Gruppenmitgliedern mitteilen.

 

Wie kann man mit Zwillingen teilnehmen?

Am besten wäre es natürlich, wenn Mutti und Vati zum Babyschwimmen gingen. Ist dies aus Zeitgründen nicht möglich, so kann eine andere erwachsene Person, z.B. Oma, Opa, Tante, Nachbarin, Freundin usw. mitkommen. Zwillingseltern erhalten für eines der Kinder wie bereits erwähnt 20 Euro Ermäßigung auf den Babyschwimmkurs.